Der unterschätzte Minibackofen

Pizza aus dem Minibackofen

Ein Minibackofen kann viel mehr als Pizza

Das Leben ändert sich. Die Küche bleibt. Es gibt immer mehr Singlehaushalte in Deutschland. Und braucht man als Single eine voll ausgestattete Einbauküche? Wenn man nicht gerade ein leidenschaftlicher Hobbykoch ist eigentlich nicht. Im Grunde reicht eine Kochplatte oder ein Minibackofen völlig aus.

Ein Minibackofen bietet gegenüber dem großen Stand- oder Einbauherd einige Vorteile: Er ist billiger in der Anschaffung. Ein durchschnittliches Gerät ist schon ab 50 € zu haben. Da man die Geräte nicht vorheizen muss und sie kürzer Garzeiten erfordern. Weil sie ncht vorggeheizt werden müssen und kürzere Garzeiten erfordern sparen sie im Alltagsbetrieb effektiv Strom, auch wenn sie relativ viel Energie verbrauchen. Der Anschluss ist alles andere als kompliziert: Einfach den Stecker in die Dose stecken und fertig.

Wer einen Minibackofen kaufen möchte steht vor einem riesigen Angebot und einer Megaauswahl. Für welchen Ofen soll man sich entscheiden? Keine Panik. Der Dschungel der Miniöfen ist nicht so undurchsichtig wie es auf den ersten Blick scheint.
Die meisten Minibacköfen verfügen über

  • einen 20L Garraum,
  • der mit einer Leistung von 1500 – 1800W beheizt wird.
  • Dafür stehen verschiedene Betriebsmodi zur Verfügung, so dass ein Minibackofen dem großen Herd in heute in nichts mehr nachsteht. Ober- und Unterhitze können in der Regel auch getrennt betrieben werden, dazu kommt meist noch Umluft und ein Drehspiess zum Grillen.
  • Die Öfen erreichen meist eine maximale Betriebstemperatur von 230° C. Eine Zeitschaltuhr regelt die Betriebsdauer.
  • Die Timerlaufzeit ist oft auf 60 min begrenzt.

Die Geräte sind leicht zu bedienen: Temperatur, Zeit und Betriebsmodus einstellen – und schon geht es los.

Ein solcher Minibackofen eignet sich tatsächlich schon für die Zubereitung fast aller Ofengerichte in einem Ein- oder Zweipersonenhaushalt. Für besondere Ansprüche, etwa das etwas größere Familienmodell oder den extra kleinen Miniofen, mit dem man sogar auf Reisen gehen kann, gibt es selbstverständlich auch etwas im üppigen Angebot.
Gibt es auch Nachteile? Na klar. Die Geräte werden beim Betrieb heiß, auch das Gehäuse, und man muss auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand achten. Ein weiterer Nachteil ist die begrenzte Betriebsdauer. Für die meisten Zubereitungen sind 60 min ausreichend, schließlich wurden die Geräte extra für die rasche Zubereitung von Mahlzeiten entwickelt. Aber manche Gerichte werden in der Zeit eben nicht fertig und man muss den Ofen immer wieder starten.

Deswegen sollte man vor dem Kauf wissen, was man alles darin zubereiten möchte. Für das tägliche Frühstücksbrötchen und die gelegentliche TK Pizza reicht ein einfaches Modell wie der Severin TO 2034 Toastofen.  Wer richtig kochen möchte sollte auf einen größeren Garraum und eine längere Timerlaufzeit achten.

Dieser Beitrag wurde unter allgemein, lecker, praktisch abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Der unterschätzte Minibackofen

  1. minions sagt:

    Es gibt soviele Modelle. Muss man sich gut vorüberlegen

    • masche sagt:

      Stimmt. Aber kennst Du einen, kennst Du alle. Ich hab kürzlich in einem Elektronikmarkt gefragt, worin sich die Heerscharen von Fernsehern unterscheiden. Der Verkäufer wusste nicht viel zu berichten…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.